In der Verbandsgemeinde Weißenthurm gibt es eine Vielzahl an Rohstoffen,
die die Grundlage für eine Jahrhunderte alte Industrie bilden.
Neben dem Bims- gehört auch der Kiesabbau zu den wichtigen Grundlagen
des täglichen Lebens, denn kaum ein Bauwerk kann ohne dieses
Naturprodukt errichtet werden. Da es direkt vor Ort gewonnen werden
kann, erspart es auch lange Transportwege und schont das Klima.
Der Kiesrundweg gibt besondere Einblicke in die Rohstoffgewinnung zwischen
Mühlheim-Kärlich und Urmitz. Entlang des Rundwegs halten zahlreiche
Thementafeln spannende Informationen zur Kiesentstehung, dem
Abbau, der Verarbeitung und den vielen Nutzungsmöglichkeiten bereit.
Im Zuge der Renaturierung durch die Firma KANN sind Steilwände und
andere selten gewordene Lebensräume für geschützte Tier- und Pflanzenarten
entstanden, auch wenn der Werksbetrieb noch aktiv ist. Der
Rohstoffabbau schafft so im Laufe der Zeit Raum für neue Naturidylle.
An verschiedenen Stellen können die neuen Bewohner der Kiesgrube
beobachtet werden.
Der Wanderweg besteht aus drei Schleifen. Die gelb markierte Route
führt am See entlang und weiter bis zum Rheinufer. Wer nur um den See
wandern möchte, kann den blauen Markierungszeichen folgen. Im Norden
leiten rote Aufkleber über eine Schleife entlang des Baggersees bis
zum Rheinufer.
Anreise
Eine Anreise mit der Bahn ist bis zum Haltepunkt Mülheim-Kärlich problemlos
möglich. Hier führt ein Zuweg zum Einstiegspunkt an der Grillhütte
Urmitz Bahnhof. Zahlreiche Parkplätze finden sich am Schulzentrum
Mülheim-Kärlich, von wo aus ebenfalls mit „MK“ markierte Zuwege zum
Startpunkt leiten.
